Der Park Schönbusch in Aschaffenburg


Gemälde von Ferdinand Kobell (1740-1799) um 1786
Der Park Schönbusch ist einer der ersten Landschaftsgärten in Deutschland. Der Mainzer Kurfürst und Erzbischof ließ ihn ab 1775 durch seinen Architekten Emanuel d’Herigoyen und später durch Friedrich Ludwig von Skell gestalten. Es entstanden künstliche Seen und Wasserläufe, ein Dörfchen, Freundschaftstempel, Aussichtsturm, Speisesaal, Philosophenhaus und ein kleines Schlösschen. Die sogenannte rote Brücke, die sich ursprünglich an der Darmstädter Straße befand und über die noch Napoleon nach Aschaffenburg kam, wurde im Jahr 1934 an malerische Stelle in den Park verlegt. Es war der erste Auftrag der Aschaffenburger Brückenbaufirma Hörnig, die heute europaweit teils spektakuläre Brückenbauwerke erstellt.

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